08. June 2026

Ist Ihr Unternehmen vor Ransomware-Angriffen geschützt?

Erpressungstrojaner gelten mittlerweile als die größte Gefahr im Internet – sowohl kleine als auch große Unternehmen müssen sich in Acht nehmen.

Laut IBM ,,handelt es sich bei Ransomware um eine Art von Malware, die die vertrauliche Daten oder das Gerät eines Opfers in Geiselhaft nimmt und damit droht, sie nicht mehr freizugeben – oder sie nur dann freizugeben, wenn das Opfer ein Lösegeld zahlt.‘‘

Welche Arten von Ransomware-Angriffen gibt es?

Es gibt zwei Arten von Ransomware. Entweder sie verschlüsseln Systemdateien und verlangen Lösegeld, um den Entschlüsselungscode preiszugeben. Oder der „Locker“-Erpressungstrojaner sperrt seine Opfer gänzlich aus deren Betriebssystem aus und verlangt Lösegeld, um den infizierten Computer wieder freizugeben.

Leider geht aus den Nachforschungen hervor, dass selbst nach Bezahlung des Lösegeldes keine Garantie dafür besteht, dass die Angreifer die versprochenen Daten auch wirklich aushändigen.

Welche finanziellen Folgen hat ein Ransomware-Angriff?

Laut der Bitkom-Studie „Wirtschaftsschutz 2024“ verursachten Cyberangriffe, Industriespionage und Sabotage Schäden in Höhe von rund 179 Milliarden Euro für die deutsche Wirtschaft. Ransomware zählt dabei zu den häufigsten und schädlichsten Angriffsformen

Die Auswirkungen eines Ransomware-Angriffs können erheblich sein. Laut aktuellen Untersuchungen mussten 58 % der Unternehmen, die 2024 von Ransomware betroffen waren, ihre Geschäftstätigkeit vorübergehend einstellen, um sich von dem Angriff zu erholen.

So schützen Sie Ihre Geräte vor Ransomware

Mit folgenden Maßnahmen können Sie Ihre Geräte vor Erpressungstrojanern schützen:

Aktualisieren Sie alle Programme, Betriebssysteme und Geräte und sorgen Sie stets für aktuelle Sicherheits-Updates - Denken Sie daran – Updates entstehen in der Regel aufgrund neuer Sicherheitsrisiken.

Verwenden Sie vertrauenswürdige Antivirenprogramme - Wählen Sie eine Software mit guter Benutzererfahrung, die Ihre Daten schützt.

Erstellen Sie Backups für sensible Daten - Erstellen Sie täglich offline-Backups oder verwenden Sie eine cloudbasierte Lösung. Es gab bereits Fälle, wo die Malware ein System so sehr infiziert hat, dass auch das Backup-System vor Ort mit dem Schadcode befallen war.

Organisieren Sie laufend Sicherheitsbewusstseinsschulungen - Sämtliche Mitarbeiter müssen in der Lage sein, verdächtige E-Mails oder Links zu erkennen.  Sie sollten vorsichtig im Internet sein und darauf achten, auf welchen Websites sie surfen, welchen URLs sie folgen und welche Anwendungen oder mobile Apps sie downloaden.

Verwenden Sie gute Passwörter - Normalerweise gelangt Ransomware mit E-Mails oder Links in die Systeme der Opfer. Es gibt jedoch Berichte darüber, dass Cyber-Kriminelle durchaus auch die Desktop-Fernsteuerung für ihre Zwecke einsetzen. Eine sichere Passwörter-Richtlinie reduziert dieses Risiko.

Kaufen Sie sich eine Cyber-Versicherung - Cyber-Versicherungen sind zunehmend zu empfehlen um die Kosten für das Lösegeld selbst, für die Nachforschung, die Wiederherstellung oder die Ausfallkosten zu decken. Ponemon-Statistiken zeigen, dass nur 38 % der Unternehmen Richtlinien für Cyber-Versicherungen verwenden.

Holen Sie sich anerkannte Anbieter als Partner - Unterschiedliche Sicherheitsunternehmen bieten den Unternehmen Services für Sicherheitsrisiken aus dem Internet an von der Erkennung der Schadprogramme und Firewalls bis hin zu Überwachungssystemen, Zugangskontrollen und mechanische Sicherheitsmaßnahmen.

No-go: Lagern Sie keine alten Festplatten oder Computer - Lassen Sie diese von einer professionellen Aktenvernichtungsfirma zerstören. Nur die mechanische Vernichtung garantiert, dass die Daten auf einer Festplatte ganz sicher nicht mehr wiederhergestellt werden können.

Fangen Sie noch heute damit an, Ihr Unternehmen zu schützen! 

Sie möchten mehr darüber erfahren, wie Shred-it Ihre Unterlagen und Festplatten schützt? Bitte kontaktieren Sie uns für einen Kostenvoranschlag oder einen Sicherheitsrisiko-Check.